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Geschichten

Smalltalk über dies und das!

Moderatoren: LamiaMoroi, Strike

Geschichten

Beitragvon LamiaMoroi » 19. Mär 2009, 19:09

Geschichte über die Liebe



Es war einmal eine Insel, wo alle verschiedenen Gefühle lebten. Das Glück, die Traurigkeit, das Wissen und all die anderen, die Liebe natürlich auch. Eines Tages meldete das Schicksal den Gefühlen, dass die Insel untergehen wird. So bereiteten sie ihre Schiffe und verliessen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Moment bleiben. Als es fast zu spät war und die Insel unterging, rief sie um Hilfe. Der Reichtum war in der Nähe mit einem Luxusschiff. Die Liebe fragte ihn: "Reichtum, kannst du mir helfen? - Nein, weil ich zu viel Geld und Gold auf meinem Schiff habe, so ist für dich kein Platz hier!" Die Liebe fragte sodann den Hochmut um Hilfe, der auch mit seinem wunderschönen Boot vorbeifuhr. "Ich kann dir nicht helfen, du bist ganz nass und könntest mein Schiff beschmutzen!" Als die Traurigkeit nicht weit vorbeisegelte, fragte die Liebe: "Traurigkeit, lass mich mit dir gehen.

-Oooh... Liebe, ich bin so traurig, ich möchte besser alleine bleiben." Das Glück ist auch weitergefahren. Es war soo glücklich, dass es die Liebe nicht hörte.... Und plötzlich hörte die Liebe eine Stimme: "Komm, komm doch, ich nehme dich mit!" Da war ein alter Mann, der gesprochen hatte. Die Liebe war so glücklich, so zufrieden, dass sie nicht nach seinem Namen gefragt hat. Als beide wieder festen Boden unter den Füssen hatten und gerettet waren, ging der Alte weg. Die Liebe merkte, wie viel sie dem Alten schuldete, der aber war schon fort. Sie fragte daraufhin das Wissen: "Wer hat mich gerettet, wer hat mir geholfen?"

"Das war die ZEIT" - antwortete das Wissen. "Die Zeit?!?" fragte die Liebe, "aber warum hat mich die Zeit gerettet?"

Das Wissen lächelte weise und geheimnisvoll und antwortete ihr:

"WEIL NUR DIE ZEIT VERSTEHEN KANN, WIE WICHTIG DIE LIEBE IM LEBEN IST ......."


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Re: Geschichten

Beitragvon LamiaMoroi » 19. Mär 2009, 19:12

Das einsame Herz

Es war einmal....
ein kleines einsames Herz,
dass lebte in einem fernen Land.

Das Land strahlte förmlich so voller Farben
war es gefüllt,
nur in einem kleinen Teil des Landes herrschte Dunkelheit,
dort lebte das einsame Herz.

Tag für Tag war es dort allein
in einer Hütte aus Holz und es fror erbärmlich.
Vor lauter Kälte lief das rote Herz blau an
und zitterte unaufhörlich.
Doch es war nicht immer so,
früher war es knallrot, fröhlich und für jeden Spaß zu haben.
Aber eines Tages kam niemand mehr,
um sich mit dem Herz zu freuen oder zu weinen.
Von da an wurde das Herz einsamer und trauriger.

An einem verschneiten Wintermorgen beschloß
das einsameHerz hinausin die weite Welt zu ziehen,
um sich Freunde zu suchen.

Nach einem langen Fußmarsch begegnete es einer Katze.
"Hallo,wohin des Weges, kleines Herz?; fragte sie.
Das kleine Herz schaute die Katze traurig und erwiederte:
"Ach,ich bin so einsam und nun ziehe ich los um mir neue Freunde zu suchen.
Möchtest du mit mir kommen?"
Die Katze betrachtete das kleine Herz eine Weile und spürte die Traurigkeit.
Sie überlegte warum das kleine Herz so traurig und einsam war.
Schließlich willigte sie ein und folgte dem Herz.

"Ich muß dir unbedingt einmal den Sonnenuntergang zeigen,
soetwas schönes darf dir nicht entgehen ; meinte die Katze.

Das kleine Herz konnte sich nur schwer mit der Anwesenheit der Katze anfreunden,
zu lange war es schon alleine in der Hütte gewesen.
"Aber mit der Katze habe ich wenigstens schon einmal einen Freund gefunden ; dachte es sich.

Wenig später ging die Sonne unter, es sah aus als ob ein roter
Feuerball am Horizont verschwinden würde.
Jetzt kam der Mond hervor,
der von den Sternen verfolgt wurde.
"Das war einfach wunderschön. Weißt, du der Mond und die
Sonne kennen diese Welt mit all ihren Schattenseiten. Und
trotzdem gehen sie Tag und Nacht wieder auf.Das ist ein wahres Wunder ; erzählte die Katze.

Das kleine Herz blickte nachdenklich zum Mond und es wurde ihm bewußt, dass er diesen
Augenblick genoß,
vor allem aber weil er nicht alleine war.
"Vielleicht ist ja doch nicht alles so schlecht in der Welt ; entgegnete das kleine Herz.
Die Katze schmunzelte und antwortete mit nachdenklichem Blick:" Klar, es gibt viele schlechte Seiten, aber du mußt dir die Zeit auch nehmen,
um die guten Seiten auch zu erkennen."

"Huhu, wer stört mich in der Nacht?
Ich bin aus meinem Schönheitsschlaf erwacht; sprach aufeinmal eine Stimme über ihnen.
Die Katze und das Herz erschracken fürchterlich.
Als sie die Eule über sich entdeckten beruhigten sie sich wieder.

"Hey, ihr zwei kleinen, keine Panik auf der Titanic.
Ich bin doch nur eine harmlose, unschuldige Eule
auch wenn ich nicht heule; schrie sie.

Das Herz schmunzelte und rief:" Die Katze und ich, wir sind auf der Suche
nach neuen Freunden für mich, weil ich sonst so schrecklich traurig und alleine war."
"Ja,das stimmt.Aber sag mal sind Eulen den keine Nachttiere? ; fragte die kleine Katze.

"Schon,aber für die anderen bin ich ja auch total doof.Sie ärgern mich immer, weil ich es viel
schöner finde am Tag wach zu sein, als in der Nacht; jammerte die Eule traurig.
Dabei flossen ihr zwei Tränen über die Wangen.

"Weißt du was, wenn du willst, komm doch mit uns und sei unser Freund,dann bist du auch nicht mehr so alleine; schlug das kleine Herz vor.
Es freute sich sehr bald einen zweiten Freund zu haben.

Begeistert flog die Eule im Kreis herum und schrie: "Ja,ich komme mit. Endlich habe ich zwei Freunde gefunden."

Auch die Katze freute sich,schlug aber vor ersteinmal ein paar Stundenzu schlafen, bevor sie weiter wanderten.
Also legten sie sich unter einen Baum. Die Eule blieb auf einem Ast sitzen.

Viele Stunden später ging die Sonne auf und die drei Freunde machten sich
wieder auf den Weg. So langsam bekamen sie Hunger .
Das Herz hatte zum Glück Brote eingepackt und teilte sie mit den anderen beiden.

Mitten im Wald fanden sie ein Haus, welches leer stand.
Die drei überlegten sich, dass sie hier zusammen einziehen wollten.
Gesagt, getan...

Hier leben sie nun alle zusammen und das Herz hat sogar
seine knallrote Frabe wieder.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie vielleicht immer noch in ihrer Hütte im Wald.



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Re: Geschichten

Beitragvon LamiaMoroi » 19. Mär 2009, 19:13

Das schönste Herz .......

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine grosse Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm.

Ja, sie alle gaben ihm recht, es war wirklich das schönste Herz, was sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines."

Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passen nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken. Genauer an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.

Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."

"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reisse ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige rauhe Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heisst manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz.

Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fliessen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.


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Re: Geschichten

Beitragvon LamiaMoroi » 19. Mär 2009, 21:11

Der Wahnsinn und die Liebe...



Der Wahnsinn hatte sich entschlossen, seine Freunde zum Kaffee
einzuladen. Alle Gäste gingen hin und nach dem Dessert schlug der
Wahnsinn vor "Lasst uns verstecken spielen!" "Verstecken? Was ist das?"
fragte die Neugier. "Verstecken ist ein Spiel. Ich zähle bis hundert
und ihr versteckt euch. Wenn ich dann fertig gezählt habe, muß ich euch
suchen und der erste, den ich finde, ist als nächstes mit Zählen dran."
Alle akzeptierten, außer der Furcht und der Faulheit.

"1, 2, 3,..." - fing der Wahnsinn zu zählen an. Die Eile versteckte sich
als erste - irgendwo, irgendwie. Die Schüchternheit, schüchtern wie
üblich, versteckte sich in einer Baumkrone. Die Freude rannte durch den
Garten, die Traurigkeit fing zu weinen an, da sie keinen richtigen Platz
zum Verstecken fand. Der Neid ging mit dem Triumph und versteckte sich
ganz nahe bei ihm hinter einem Felsen.

Der Wahnsinn zählte immer weiter, während seine Freunde sich
versteckten.

Die Verzweiflung war verzweifelt als sie feststellte, dass der Wahnsinn
schon bei 99 angekommen war. "HUNDERT!" schrie der Wahnsinn. "Ich fange
jetzt an zu suchen!"

Die erste, die gefunden wurde war die Neugier, denn sie konnte es sich
nicht verkneifen, aus ihrem Versteck zu kommen um zu sehen, wer als
erstes geschnappt würde. Als sich der Wahnsinn etwas umsah, entdeckte er
den Zweifel auf einer Mauer - der wusste nicht, ob es besser sei, sich
davor oder dahinter zu verstecken. So ging es dann weiter: Er entdeckte
die Freude, die Traurigkeit, die Schüchternheit...

Als sie wieder beisammen waren, fragte die Neugier: "Wo ist denn die
Liebe?"

Niemand hatte sie gesehen.

Der Wahnsinn fing an, sie zu suchen. Er suchte in den Bergen, Flüssen
und unter den Felsen - ohne Erfolg. Er sah einen Rosenbusch und ging mit
Hilfe eines Holzstöckchens zwischen den Zweigen auf die Suche - da hörte
er plötzlich einen Schrei. Es war die Liebe.
Sie schrie, weil ein Dorn ihr Auge verletzt hatte. Der Wahnsinn wusste nicht was er tun sollte.

Er bat um Verzeihung, flehte um Vergebung und versprach der Liebe, für
immer ihre Sehkraft zu werden. Die Liebe akzeptierte die
Entschuldigungen.

Deshalb ist heute die Liebe blind und wird ständig vom Wahnsinn begleitet...







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Re: Geschichten

Beitragvon LamiaMoroi » 27. Mär 2009, 02:12

***Installation des Programms Liebe***

Anrufer:
Grüß Gott, ich hab hier ein neues Programm, das würde
ich gern auf meinem persönlichen Rechner installieren.
Es heißt "Liebe".
Was soll ich denn da als Erstes machen?

Hotline:
Auf ihrer Festplatte gibt es eine Partition HERZ.
Haben Sie die?

Anrufer:
Ach so, das ist der Trick!
Ich hab's immer auf der Hauptpartition KOPF versucht.
Ich probier das mal....
Mist, HERZ ist aber ziemlich voll!

Hotline:
Machen Sie mal den Taskmanager auf und schauen
Sie unter Prozesse nach.

Anrufer:
alte_verletzungen.exe, groll.com, geiz.com, ablehnung.exe, lauter so ein Zeug.
Vor allem hass.exe - boahh, das krallt sich fast den ganzen Speicher!

Hotline:
Kein Problem. "LIEBE" wird vieles davon
automatisch aus
ihrem Betriebssystem eliminieren.
Manches bleibt zwar im Hintergrund aktiv,
wird aber keine anderen Programme stören.
alte_verletzungen.exe und geiz.com müssen Sie aber selber vollständig löschen!

Anrufer:
Das hat mich Jahrzehnte gekostet, all diese Komponenten dafür zu sammeln!
Muss das wirklich raus?

Hotline:
Ja, das ist unumgänglich.
Gehen Sie ins Startmenü und suchen
Sie dort nach Zubehör/Verzeihung.
Das lassen Sie so oft laufen,
bis geiz.com und alte_verletzungen.exe raus sind.

Anrufer:
Na gut, wenn's sein muss.
"LIEBE" ist mir einfach so sehr empfohlen worden,
das Ding will ich unbedingt haben!
Oje, >>Error 490 ? Programm läuft nicht auf internen
Komponenten.<<
Was soll denn das?

Hotline:
Ein altbekanntes Problem.
Es bedeutet, dass das Programm "LIEBE" für
externe HERZEN konfiguriert ist,
aber auf Ihrem eigenen ist
es noch nicht gelaufen. Das ist eine von diesen ganz
komplizierten Sachen.
Ich sag's mal so: Sie müssen zunächst
ihr eigenes Herz lieben, bevor es andere lieben kann!

Anrufer:
Hää..?

Hotline:
Können Sie den Ordner Selbstakzeptanz finden?

Anrufer:
Ja, hab ich!

Hotline:
Wunderbar, klicken Sie auf die folgenden Dateien und kopieren
Sie die in den Ordner MEIN HERZ,
und zwar: selbstvergebung.doc, selbstschätzung.doc und güte.doc. Außerdem bitte
selbstbeurteilung.exe aus allen Ordnern löschen!

Anrufer:
Wow, LIEBE installiert sich schon!!!!

Hotline:
Das ist gut. Nun sollte eine Nachricht auftauchen, dass sich
LIEBE immer wieder selbst lädt, solange ihre HERZ-Festplatte läuft.
Sehen Sie die?

Anrufer:
Seh' ich. Ist die Installation nun abgeschlossen?

Hotline:
Ja, aber denken Sie daran, das Sie nur die Basisversion
installiert haben. Sie müssen sich mit anderen HERZEN
vernetzen für die Upgrades.

Anrufer:
Klasse, mein HERZ lädt gerade eine wunderschöne Melodie.
Auf dem Bildschirm läuft lächeln.mpeg, wärme.exe, friede.exe
und zufriedenheit.doc sind jetzt im Speicher!

Hotline:
Fein, damit ist LIEBE installiert und läuft ab sofort!

Anrufer:
Jetzt brauchen Sie sicher meine Kontonummer, stimmt's?

Hotline lachend:
Nein, LIEBE ist Freeware!
Geben Sie das Programm bitte an denjenigen weiter,
der Ihnen am nächsten steht.
Und ich wette, dass Sie dann von ihm auch viele neue Module zurückbekommen!

Anrufer:
Gebongt, will ich gerne machen. Vielen Dank für Ihre Hilfe!
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Re: Geschichten

Beitragvon Strike » 19. Apr 2009, 19:44

Coole Geschichten Lami, hast du die alle selbergeschrieben oder woher hast du die?

die hat sicher noch keiner hier gelesen und die hast dir so viel müher gegeben.

DICKES LOB!!!!!!!!
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Re: Geschichten

Beitragvon Severard » 20. Apr 2009, 07:07

doch, ich hab sie gelesen ^^

nette geschichten ;-)

besonders die mit dem schönsten herz
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Re: Geschichten

Beitragvon LamiaMoroi » 21. Apr 2009, 10:28

danke erstmal für das lob,aber es sind asiatische geschichten die ich mal irgendwann in einem buch gelesen habe und im inet wieder fand!!!

ich liebe solche arten von geschichten weil da meist eine metaffa hinter steckt und wer aufmerksam liest wird diese auch erkennen!!!


und vielleicht weil ich vieles davon auch auf mich beziehen kann (ist ja meist so das was einem gefält auch in verbindung mit einem selber steht irgendwie) XD

und wenn ihr sowas schönes habt würde es mich freuen wenn ihr es auch kund geben würdet denn wo steht geschrieben das nur Mädchen/Frauen gedichte oder geschichten lieben????

Also jungs traut euch!! denn merke ein wahrer mann zeigt auch mal tränen und schwäche!!

eure lami :)
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Re: Geschichten

Beitragvon Starker » 30. Jun 2009, 12:54

Ich habe sicher kein Problem damit zu zeigen das ich auch schwach sein kann oder schäme micht auch nicht wegen Tränen. Soll jeder denken und von mir halten was er will. Die Menschen die mir wirklich wichtig sind wissen wie ich wirklich bin. Ist halt manchmal blöde das ich mich nicht verstellen kann-geht einfach nicht.
Lami-weltbeste Chefin einer Gilde-du weißt das ich manchmal was schreibe, nur hier ins Forum werde ich das mit Sicherheit nicht stellen. Wer das liest, kann schon mächtig weit in mich schauen und so was möchte ich nicht. Was ich schreibe sind meine Gedanken und Gefühle und nichts was mir gerade mal so eingefallen ist. Ich muß also schon jemanden sehr vertrauen um meine Texte weiter zu geben. Bisher kennen alle Texte 4 Personen und es werden wohl kaum mehr werden. Es ist einfach zu persönlich. Mag sein das an einem bestimmten Tag sich meine Meinung ändern wird-dieser Tag ist aber noch ein bißchen hin.
Die Geschichten die du ausgesucht hast sind sehr schön. Habe mir diese schon geklaut und auch schon weiter gegeben.
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Re: Geschichten

Beitragvon Starker » 16. Aug 2009, 20:42

Die Meerjungfrau und der Engel

von Demeter

1


Kapitel I

Es war einmal eine Meerjungfrau, die sich am Ufer des "Stillen Sees" von einer anstrengenden Reise erholte.
Sie war einen langen, langen Fluss heraufgeschwommen, um im reinen Wasser des Sees besonders hübsche Muscheln zu suchen.
Glücklich spielte sie mit einer der Muscheln und warf sie vor Freude hoch in die Luft. Aber die Muschel landete nicht wieder in ihren Händen, sondern weit von ihr entfernt im Gras.
"Hätte ich doch nur Flügel," dachte sich die Meerjungfrau, "dann könnte ich meine Muschel wiederbekommen."

Doch in diesem Moment sah ein Engel auf die Erde.
Er sah, wie sich die Meerjungfrau verzweifelt bemühte, an ihre Muschel heranzukommen.
"Ich werde ihr helfen.", beschloss der Engel.
Er stieg auf die Erde hinab und gab der Meerjungfrau die Muschel zurück.

"Vielen, vielen Dank, Engel!
Willst du nicht noch ein wenig hierbleiben und mit mir spielen, bevor du in den Himmel zurückkehrst?", fragte sie Meerjungfrau.
Und so blieb der Engel noch ein wenig auf der Erde.
Bei der Meerjungfrau am Ufer des Stillen Sees.

Kapitel II

Eines Tages bemerkte der Engel, dass die Meerjungfrau eine Kette aus Federn trug.
Früher hatte sie eine Kette aus ihren liebsten Muscheln um den Hals getragen.
Das wunderte ihn sehr und so sprach er sie darauf an.

"Das sind deine Federn.
Jedesmal, wenn du nach unseren Treffen weggeflogen bist, habe ich eine Feder von dir aufgefangen.
Ich habe dich viel, viel lieber als die Muscheln und wenn ich deine Federn um den Hals trage, bist du immer bei mir."

Die Meerjungfrau hatte sich in den Engel verliebt.
Sie liebte ihn noch viel, viel mehr als das Meer und alle Muscheln in ihm.

Und auch der Engel liebte die Meerjungfrau. Warum sonst, verließ er so oft den Himmel, der doch sein zu Hause war, um sich mit der Meerjungfrau zu treffen?
Er liebte die Meerjungfrau noch viel, viel mehr als den unendlichen Himmel mit seinen zahllosen Wolkenpalästen und den wunderschönen Sonnenaufgängen.

Kapitel III

Der Engel und die Meerjungfrau trafen sich viele, viele Male.
Manchmal erzählte der Engel vom Himmel. Die Meerjungfrau liebte die Vorstellung eines weißen Wolkenmeeres sehr.
Sie erzählte dem Engel dagegen vom tiefblauen Ozean, von Korallenriffen und versunkenen Schiffen. Der Engel würde sich das alles zu gerne ansehen, aber da er Unterwasser nicht überleben kann, blieb dieser Traum unerfüllt.

Keiner von Beiden konnte also in der Welt des Anderen überleben.
Sie trafen sich in der Welt dazwischen, auf der Erde und nur die Zeit war Zeuge dieser Liebe, denn sowohl Engel als auch Meerjungfrauen können nicht sterben.

Aber normalerweise Verlieben sie sich auch nicht.

Das Herz der Meerjungfrauen ist erkaltet. Ein Gefühl der Zuneigung und Sorge richten sie nur auf das Meer, das ihre Heimat ist.
Engel dagegen haben eine Aufgabe. Die Menschen zu leiten und zu beschützen.
Als Engel liebt jedes Leben auf der Welt und konzentriert sich nicht auf ein einziges Wesen. Normalerweise.

Diese Liebe war also einzigartig auf der Welt. Deshalb erregte sie Aufsehen.
Sowohl im Himmel, als auch im Meer, fiel das ständige Fehlen der Beiden langsam auf.

Kapitel IV

Die Meerjungfrau wartete und wartete, aber der Engel kam nicht.
Dabei hatten sie sich doch verabredet.
Die Meerjungfrau wartete die ganze Nacht und den nächsten Tag, aber der Engel erschien ihr nicht.
Sie bat die Fische des Stillen Sees, mit ihr aufzupassen, aber niemand sah den Engel.

"Lieber Vogel, kannst du nicht in den Himmel fliegen und nachschauen, wo mein Engel ist?"
Sie gab dem Vogel eine ihrer Muscheln und ließ ihn mit der Bitte, mit ihrem Engel zurückzukommen, in den Himmel fliegen.

Kapitel V

Lange, lange Zeit sah auch niemand mehr den Vogel.
Und aus Angst über den Verbleib des Vogels und ihres geliebten Engels, begann die Meerjungfrau zu weinen. Durch ihre vielen Tränen trat der See über die Ufer und überschwemmte alles in seiner Nähe.

Aber dann tat sich der Himmel auf und ein Vogel und ein Engel schwebten auf die Erde.
"Danke, liebes Vögelchen!", rief die Meerjungfrau überglücklich.
Der Vogel zwitscherte noch einmal und flog dann davon.
Aber da erkannte die Meerjungfrau, dass es nicht ihr Engel war der da auf sie zugeflogen kam.
"Wer bist du?", fragte sie den fremden Engel.
"Ein Bote. Ich habe eine Nachricht für dich."
Er gab ihr einen versiegelten Brief, verbeugte sich und flog wieder gen Himmel.

Kapitel VI

Mit jeder Zeile, die die Meerjungfrau las, wurden ihre Augen feuchter.
Sie begann, wieder zu weinen. Aber diesmal hörte sie nicht auf.
Der hohe Stein, auf dem sie saß, war schon ganz von Wasser bedeckt und es stieg und stieg immer höher.
Die Überschwemmungen begannen wieder und bald war auch nichts mehr von der Meerjungfrau selbst zu sehen, denn das Wasser stand inzwischen so hoch, dass sie auf ihrem großen Stein nicht zu erbllicken war.

Aber die Meerjungfrau weinte immer weiter.
Der Brief löste sich im Wasser auf und Teile davon schwammen umher.
Ein Fisch las auf einem der Fragmente:"... werden mich verbannen, weil du mir wichtiger warst, als alles andere, selbst wichtiger, als meine Aufgabe.
Ich fürchte, ich finde von dort keinen Weg mehr, dir ..."

Die Meerjungfrau füllte den See immer mehr mit ihren Tränen, sodass aus dem Süßwasser Salzwasser wurde, denn Tränen bestehen ja aus Salzwasser.
Dieses Wasser bedeckte bald über 1/4 der gesamten Erde.
Dann starb die Meerjungfrau, wegen der tiefen Trauer, die ihr Herz umschloss.

Der Vogel, der in den Himmel geschickt worden war, beschloss, das Gewässer umzubenennen, da es für einen See nun viel zu groß war.


Und so entstand der "Stille Ozean".
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